Titellos
Der Unerschütterliche

Du scheinst ein Mensch mit einer äußerst dicken Haut zu sein. Offenbar ist es kaum möglich, dich zu erschüttern. Selbst wenn die Welt um dich herum Kopf steht, bewahrst du Ruhe und Nerven. Vielleicht ist das so, weil du Vieles gar nicht mitbekommst. Und wenn ja, beziehst du die Unruhe niemals auf dich. Du kannst mit Fug und Recht behaupten, Stress nicht zu kennen. Das ermöglicht dir ein Leben in unerschütterlicher Gelassenheit, die auch auf andere Menschen ausstrahlt.

Das trifft den Nagel auf den Kopf

tinostoma-smaragditis:

vonzevonfuckedifuck:

  • Bücher mit nur einem Blick durchzulesen, und die Story für immer im Kopf behalten.
  • mehr als nur ein Lied gleichzeitig hören können ohne das dabei ein Kauderwelsch entsteht.
  • Filme im Schnelldurchlauf gucken und alles mitkriegen.
  • auf…
Fragen über Fragen

Lange Zeit fand ich keine Worte,
es gab einfach kein Wort, das mir von Bedeutung zu sein schien.
Bedeutung, der Sinn einer Sache wollte mir nicht in den Kopf gehen.
Ich fand einfach keine Begründung und keine Existenzberechtigung für dieses unser Leben.

Aber dann wurde mir klar, dass ich falsch angefangen hatte. Ich war traurig nichts gefunden zu haben, war mir doch nicht mal bewusst, dass ich was suchte!
Ich war mir nicht einmal sicher was ich überhaupt hoffte zu finden.
War es Glück?
War es der Sinn des Lebens, ein Grund für mein Dasein?
War es eventuell eine neue Philosophie, ein Mantra, gar ein Motto?
Suchte ich nach Glauben, Ideen, Gerechtigkeit, Ideale, Idylle?

Auf keine einzige, dieser, meiner Fragen gibt eine Antwort, selbst heute nicht…
Ich suche meinen Sinn darin, die Welt ein bisschen besser zu hinterlassen, als ich sie gefunden habe. Doch ist da im Hintergrund meines Bewusstseins zwei sehr störende Fragen:
Tu ich das Alles, nur um meiner Existenz einen Sinn zu geben?
Bilde ich mir ein, ein guter Mensch zu sein, damit ich denken kann, ich hätte was bewirkt?!

Ich bin wohl ein opportunistischer Zyniker…

yay

Xavier Naidoo - Dieser Weg
hätte nicht gedacht, dass ich jemals die richtige Gemütsfassung haben werde um dieses Lied für mich zu entdecken…

Nice Style!
kasabian - Shoot The Runner

Freie Stelle zu vergeben


Können sie sich vorstellen 168 Stunden bei fremden Menschen zu leben? Sind sie empatisch, sozial, belastbar, sympatisch und hilfsbereit? Schlafentzug, dauer-passiv-Rauchen und Alkoholismus machen ihnen nichts aus? Menschliches Leid, Depressionen und zwischenmenschliche Spannungen stecken sie locker weg? Sie können 50% ihrer Lebenszeit opfern um für einen bedürftigen Menschen sorgen? Sir können sich ca. 100 Stunden in der Woche selbst beschäftigen, wenn sie einen Bildschirm vor sich haben?
Sie behalten ihre gute Laune auch in schweren Zeiten? Sie haben einen ausgeprägten Märtyrerkomplex und wollen sich für das Wohl anderer opfern?

Dann sind sie unser Mann!

Aber Vorsicht!
Die Bezahlung ist schlecht, die Arbeitszeiten dauern ewig, Dauer-Surfen lässt sie sich isoliert fühlen, Ihre Familie wird jede zweite ohne sie auskommen müssen.
Sie haben eine 50:50 Chance auf freie Feiertage, wie Weihnachten, Ostern, etc
Es wird nicht viel Zeit bleiben für ihre Großeltern zu sorgen, oder auch nur mal ein wenig Zeit für Einsamkeit und schon garnicht Zweisamkeit. Sie werden nach einem halben Jahr ausgelaugt und verbrannt sein. Sie werden ihre Familie und ihre Freundin verlieren. Freunde werden zum Luxus, den sie sich nicht mehr leisten können. Sie werden ein Opfer unseres Systems sein.
Vielen Dank für ihren Einsatz

Wer sich selbst treu bleiben will, kann nicht immer anderen treu bleiben.
Christian Morgenstern, 06.05.1871 - 31.03.1914

Johnny Cash - The Gambler

Wer sichere Schritte tun will, muss sie langsam tun.
Johann Wolfgang von Goethe